Boris Nikitin, Kukuruz Quartett
24 BILDER PRO SEKUNDE
Musik, Tanz
Dauer: 100 Min.
Preise: 15 / 25 Euro
Termine
07. Sep
Montag
Zeit: 20.30 Uhr
 
08. Sep
Dienstag
Zeit: 20.30 Uhr
 
09. Sep
Mittwoch
Zeit: 20.30 Uhr
 
© Kerim El Mokdad
© Donata Ettlin
© Kerim El Mokdad
© Boris Nikitin
  • Warm-up! Einführungen, Lectures und Gespräche

    Gespräch mit der Künstlerin und Kulturwissenschafterin Eva Egermann und Boris Nikitin
    Termin
    7. September, 19.30 Uhr
    Sprache
    Deutsch
    Ort
    Ziegelfoyer

    Ein Gespräch zu 24 Bilder pro Sekunde, mit der Choreografin und Performerin Lee Méir und Simone Keller vom Kukuruz Quartett
    Termin
    8. September, 19.30 Uhr
    Sprache
    Deutsch, Englisch
    Ort
    Portikus

    Hinweis Bei den Warm-ups gilt aufgrund eines limitierten Platzangebots first come -first serve. Einlass ab 30 Minuten vor Beginn.

    Das Gesamtprogramm von Warm-up! finden Sie hier.

  • Publikumsgespräch

    9. September, im Anschluss an die Vorstellung

  • Abendprogramm

    Das Abendprogramm finden Sie hier.

  • Plakatprojekt

    Das Plakatprojekt Where one is afraid the bodies retreat and there is silence (2020) ist im Foyer der Halle E+G im MuseumsQuartier zu sehen.

So wie Versuch über das Sterben fußt auch die neue Arbeit 24 Bilder pro Sekunde auf Boris Nikitins Nachdenken über Verwundbarkeit nicht als Mangel, sondern als Fähigkeit. Diesmal tauscht er die Worte gegen Musik und Tanz ein. Wenn sich Körper der Kontrolle entziehen, wird Bewegung zufällig. Gesten, die nichts bedeuten, Zucken, das nichts repräsentiert. Ein Widerstand gegen die Denkmaschine Mensch. Sechs Tänzer*innen unterschiedlicher Herkunft und körperlicher Disposition vollziehen einen unmerklichen Übergang von Alltagsgesten hin zur Abstraktion. Das renommierte Kukuruz Quartett strukturiert den Raum unter anderem mit Julius Eastmans Gay Guerilla für vier Klaviere, einer weniger bekannten, aber wichtigen Komposition des 20. Jahrhunderts. Die feinen Verästelungen und treibenden musikalischen Flächen drängen in den Vordergrund und liefern den Impuls für die Bewegungen der Tänzer*innen. Die Überblendung von Videoprojektionen verweist ins Geisterhafte. Ein Crescendo der Verausgabung.

  • Künstlerisches Team

    Konzept, Regie Boris Nikitin in Kollaboration mit Kukuruz Quartett Mit Musik von Julius Eastman, Gay Guerilla, Boris Nikitin, Sacre, Kukuruz Quartett, Medley interpretiert von Kukuruz Quartett Sounddesign Adolfina Fuck Video Georg Lendorff, Federico Neri Choreografische Mitarbeit, Kostüm Lee Méir Bühne Johannes Maas, Annett Hardegen, Boris Nikitin Licht, Technische Leitung Benjamin Hauser Mit Akiles, Eli Cohen, Dessa Ganda, Renen Itzhaki, Natascha Moschini, Josefine Mühle Produktionsleitung Annett Hardegen

  • Produktion

    Produktion It’s The Real Thing Studios (Basel) Koproduktion Wiener Festwochen, Kaserne Basel, Gessnerallee Zürich Gefördert aus den Mitteln der Dreijahresförderung des Fachausschuss Theater/Tanz der Kantone Basel-Land und Basel-Stadt Mit Unterstützung von Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung, Stanley Thomas Johnson Stiftung, Jacqueline Spengler Stiftung, Fondation Nestlé pour l’Art, Schweizerische Interpretenstiftung SIS, Ernst Göhner Stiftung

    Uraufführung Februar 2020, Kaserne Basel

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