Boris Nikitin, Kukuruz Quartett
24 BILDER PRO SEKUNDE
Musik, Tanz
Dauer: 100 Min.
Preise: 15 / 20 / 25 Euro
Termine
19. Juni
Freitag
Zeit: 21 Uhr
 
20. Juni
Samstag
Zeit: 21 Uhr
 
21. Juni
Sonntag
Zeit: 21 Uhr
 
© Boris Nikitin
© Boris Nikitin
© Boris Nikitin
  • Einführungen zur Musik

    19. / 20. / 21. Juni, 20.30 Uhr, Foyer der Halle E+G im MuseumsQuartier

So wie Versuch über das Sterben fußt auch die neue Arbeit 24 Bilder pro Sekunde auf Boris Nikitins Nachdenken über Verwundbarkeit nicht als Mangel, sondern als Fähigkeit. Diesmal tauscht er die Worte gegen Musik und Tanz ein. Wenn sich Körper der Kontrolle entziehen, wird Bewegung zufällig. Gesten, die nichts bedeuten, Zucken, das nichts repräsentiert. Ein Widerstand gegen die Denkmaschine Mensch. Sechs Tänzer*innen unterschiedlicher Herkunft und körperlicher Disposition vollziehen einen unmerklichen Übergang von Alltagsgesten hin zur Abstraktion. Das renommierte Kukuruz Quartett strukturiert den Raum unter anderem mit Julius Eastmans Gay Guerilla für vier Klaviere, einer weniger bekannten, aber wichtigen Komposition des 20. Jahrhunderts. Die feinen Verästelungen und treibenden musikalischen Flächen drängen in den Vordergrund und liefern den Impuls für die Bewegungen der Tänzer*innen. Die Überblendung von Videoprojektionen verweist ins Geisterhafte. Ein Crescendo der Verausgabung.

  • Künstlerisches Team

    Konzept, Ausführung Boris Nikitin in Kollaboration mit Kukuruz Quartett Mit Musik von Julius Eastman, Gay Guerilla, Boris Nikitin, Sacre, Kukuruz Quartett, Medley interpretiert von Kukuruz Quartett Sounddesign Adolfina Fuck Video Georg Lendorff, Federico Neri Choreografische Mitarbeit, Kostüm Lee Méir Bühne Johannes Maas, Annett Hardegen, Boris Nikitin Licht, Technische Leitung Benjamin Hauser Mit Josefine Mühle, Renen Itzhaki, Natascha Moschini, Akiles, Eli Cohen, Dessa Ganda Produktionsleitung Annett Hardegen

  • Produktion

    Produktion It’s The Real Thing Studios (Basel) Koproduktion Wiener Festwochen, Kaserne Basel, Gessnerallee Zürich Gefördert aus den Mitteln der Dreijahresförderung des Fachausschuss Theater/Tanz der Kantone Basel-Land und Basel-Stadt Mit Unterstützung von Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung, Stanley Thomas Johnson Stiftung, Jacqueline Spengler Stiftung, Fondation Nestlé pour l’Art Schweizerische Interpretenstiftung SIS, Ernst Göhner Stiftung

    Uraufführung Februar 2020, Kaserne Basel

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