Wiener Festwochen 2021:
Erste Programm­­­einblicke

Gemeinsam mit Künstler*innen und Kulturschaffenden wünschen wir uns, dass die Kunst so rasch wie möglich wieder einen zentralen Platz in einer offenen und gesunden Gesellschaft einnimmt. Daher arbeiten wir derzeit an der nächsten Festivalausgabe, die von 14. Mai bis 20. Juni 2021 stattfinden soll.

Vor der Ankündigung des gesamten Programms im April möchten wir jetzt schon einen ersten Einblick in unsere Planung mit Ihnen teilen – und es wird nicht der letzte sein!

2021 wird eine Vielzahl an neuen Werken auf die Bühne bringen, zu deren Entstehung die Wiener Festwochen maßgeblich beitragen. Diese Arbeiten reflektieren den Kontext, in dem sie entstehen – eine von Unsicherheit und der Notwendigkeit zum Umdenken geprägte Zeit.

Milo Rau, der mit seinen Theaterarbeiten immer am Puls der Zeit ist, betritt Neuland: die Welt der Oper! Seine radikale Interpretation von La Clemenza di Tito wird eines der zentralen Ereignisse der nächsten Festivaledition sein. Bereits 2019 fesselte die französische Künstlerin Phia Ménard das Festwochen Publikum mit ihrer genre-übergreifenden Performance. 2021 kommt sie mit einer Weltpremiere zurück: einer Trilogie, die sich mit nicht weniger befasst als dem Aufstieg und Fall der westlichen Zivilisation. Zu den vielen spannenden Premieren zählen auch das neue Theaterstück der aufstrebenden iranischen Autorin und Regisseurin Azade Shahmiri und die gemeinsam erarbeitete Performance von Tim Etchells und der Komponistin Aisha Orazbayeva. Der österreichische Künstler Markus Schinwald, eine vielbeachtete Stimme in der internationalen Szene der bildenden Kunst, präsentiert eine von den Festwochen beauftragte performative Arbeit: Danse Macabre verspricht ein weiteres Highlight des Festivals zu werden. Im Ausstellungsbereich machen wir mit der Secession Wien gemeinsame Sache und produzieren Maria Hassabis neue Live-Installation.

Weitere Einblicke folgen!

Das Clubticket. Vorteile, die nicht abreißen.

Erleben Sie die Wiener Festwochen 2021 von einer neuen Seite: Ermäßigung für alle Vorstellungen sowie Einladungen zu Generalproben und Führungen sind nur einige der besonderen Vorteile, die Ihnen das Clubticket bietet. Erstmals gibt es das beliebte Ticket in zwei Varianten: ICH für eine Person oder WIR für Sie und Ihre Begleitung. Übrigens: Das Festwochen Clubticket eignet sich auch perfekt als Geschenk!

2021 zu sehen:

© Bea Borgers

La Clemenza di Tito

Mit La Clemenza di Tito aktualisiert Milo Rau, ein wichtiger Protagonist des aktivistischen Theaters, gemeinsam mit dem Mozarteumorchester Salzburg und dem Arnold Schoenberg Chor eine der beliebtesten Mozart-Opern.

© Markus Schinwald

Danse Macabre

Markus Schinwald, bekannt für seine visuellen Manipulationen von Körpern und Räumen, kehrt mit Danse Macabre zur darstellenden Kunst zurück und adaptiert eines der großen ikonografischen Themen des Spätmittelalters für eine von Pandemie und Folgekrisen bedrohte Gegenwart.

© Jean Luc Beaujault

La Trilogie des Contes Immoraux (pour l’Europe)

Die kompromisslos interdisziplinäre Künstlerin präsentiert drei Unmoralische Geschichten als Triptychon. Beginnend mit Maison Mère (Mutterhaus) über Temple Père (Vatertempel) hin zu La Rencontre Interdite (Die verbotene Begegnung) exponiert Phia Ménard die fragwürdigen Fundamente eines geeinten Europa.

© Leila Ahmadi Abadeh

Quasi

Azade Shahmiri verschränkt unvollendet gebliebenes, quasidokumentarisches Filmmaterial mit den Live-Erzählungen von drei Charakteren und veranschaulicht die Notwendigkeit von Widerstand gegen erdrückende Umstände.

© Maria Hassabi

HERE

Sechs Tänzer*innen bewegen sich in fast unmerklichem Tempo. Im Wechselspiel von Repräsentation und Abstraktion formen die Körper unterschiedliche Konstellationen zueinander und im Raum. Die Live-Installation HERE von Maria Hassabi ist eine Auftragsarbeit der Wiener Festwochen und der Secession Wien.

© Hugo Glendinning

Heartbreaking Final

Ausgehend von intensiven gemeinsamen Improvisationen entwickeln Tim Etchells und Aisha Orazbayeva eine Uraufführung für vier Performer*innen und zwei Musiker*innen: ein fulminantes Pingpong von Sprache und Musik!

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