micro | macro

Ryoji Ikeda

the planck universe

© Martin Wagenham
© Martin Wagenham

Die Halle E im MuseumsQuartier verwandelt sich für micro | macro in eine überdimensionale Welt aus bewegten Bildern und Klängen. In seiner immersiven Installation erschafft Multimedia-Künstler Ryoji Ikeda ein Imaginationsfeld zwischen Quantenphysik, empirischem Experiment und menschlicher Empfindung. Komplexe, physikalische Theorien wurden dafür von Ikeda in Zusammenarbeit mit Kernforscher*innen des CERN in eine sinnliche Erfahrung übersetzt. Die Planck-Skala dient Wissenschaftler*innen dazu, kleinste Längen oder Zeitintervalle zu beschreiben. Jenseits dieser Skala, wo Konzepte wie Raum und Zeit ihren Sinn verlieren, ist die zeitgenössische Physik auf spekulative Theorien angewiesen. Und auf die Kunst.
In micro | macro betritt das Publikum eine Welt aus Daten, Teilchen, Licht und Klang, die die Größendimensionen des Universums in ihren Extrem-Bereichen für Auge und Ohr wahrnehmbar macht.
In der micro-Welt dringen wir in kleinste Dimensionen des Nicht-Darstellbaren ein, während wir in der macro-Welt in kosmische Weiten abheben, die uns in den unendlichen Raum jenseits des beobachtbaren Universums entführen. Im Sog der Daten entlädt sich akustisch wie visuell ein Feuerwerk, das die Kluft zwischen theoretischem Verständnis und sinnlicher Wahrnehmung überwindet.

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