MU

Dohee Lee

© Pak Han
© Pak Han
© Dohee Lee
Das koreanische Wort „mu“ für Schamanin oder Schamane, bezeichnet jemanden, der Verbindungen hervorbringt. Das verbindende Element dabei ist der Mythos. Der Mythos verbindet uns mit Lebewesen, Dingen und Natur, mit unserer Geschichte, unseren Ahnen und mit einander - von einer alten Heimat in eine neue, über die Zeiten hinweg.
Dohee Lees künstlerische Arbeit vermittelt diese Idee von Verbundenheit als Gegenentwurf zu linearen, westlichen Denktraditionen und Wahrnehmungsmustern. Die auf der Insel Jejudo geborene Performancekünstlerin praktiziert Healing als widerständige Strategie gegen patriarchale, koloniale Unterdrückung. Sie legt ihren Fokus auf die heilenden Aspekte von Kunst in kollektiver Aktion und präsentiert mit MU/巫 ein zeitgenössisches, performatives Ritual. In einer Inszenierung aus Videoprojektionen, elektronischen Soundscapes, Gesang, Perkussion und Tanz ist das Publikum eingeladen, einen Raum zu teilen, in einem künstlerischen Prozess eine temporäre Gemeinschaft entstehen zu lassen - und sich dabei mit vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen des Daseins zu konfrontieren.

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