Deep Friday #3

© Becoming An Image Performance No. 5 (National Theatre Studio, SPILL Festival, London), 2013, Foto: Manuel Vason. Courtesy of Cassils and Ronald Feldman Gallery, New York
© Pak Han
© David Wohlschlag
An drei Freitagen im Juni (1. / 8. / 15. Juni) laden die Wiener Festwochen zu langen Nächten mit Performances, Konzerten, Interventionen und Audiovisueller Kunst in die Gösserhallen. Im Anschluss an die Produktionen von Gisèle Vienne, Christiane Jatahy, Kornél Mundruczó, Jean Michel Bruyère, Markus Öhrn und Boris Charmatz werden die ehemaligen Industriebauten in der Laxenburger Straße auch zu späterer Stunde zum Spielort für ein dichtes Programm mit künstlerischen Positionen unterschiedlichster Genres.
In der radikalen und an physische Grenzen gehenden Arbeit Becoming an Image entführt die Body Art-Ikone Cassils in eine Welt völliger Dunkelheit und thematisiert die sinnlosen Gewaltakte gegen transsexuelle und queere Körper. Mit Healing als Strategie gegen patriarchale und koloniale Unterdrückung arbeitet die auf der koreanischen Insel Jejudo geborene Performancekünstlerin Dohee Lee und lädt zum zeitgenössischen schamanistischen Ritual MU/巫. Lyra Pramuk ist manchen noch gut wegen ihres Auftritts im Holly Herndon Ensemble bei HYPERREALITY 2017 in Erinnerung, nun präsentiert die Vielseitige – Sängerin, Produzentin und Performerin – erstmals ihr musikalisches Soloprojekt in Österreich. Der stets für Überraschungen sorgende Posterboy des konzeptionellen Pops Dean Blunt wird die Deep Fridays mit seiner eigens für die Gösserhallen entwickelten Soundperformance SNOUT zu einem fulminanten Abschluss führen.


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