Deep Friday #2

© Fabiola Torres Alzaga
© Miriam de Saxe
© Hugo Holger Schneider
An drei Freitagen im Juni (1. / 8. / 15. Juni) laden die Wiener Festwochen zu langen Nächten mit Performances, Konzerten, Interventionen und Audiovisueller Kunst in die Gösserhallen. Im Anschluss an die Produktionen von Gisèle Vienne, Christiane Jatahy, Kornél Mundruczó, Jean Michel Bruyère, Markus Öhrn und Boris Charmatz werden die ehemaligen Industriebauten in der Laxenburger Straße auch zu späterer Stunde zum Spielort für ein dichtes Programm mit künstlerischen Positionen unterschiedlichster Genres.

Zwischen mesoamerikanischen Kosmologien und trashigen mexikanischen Sci-Fi-Filmen folgt Naomi Rincón Gallardos performativer Video- und Liederzyklus The Formaldehyde Trip der mixtekischen Aktivistin Bety Cariño auf ihrer Reise durch die Unterwelt. Die transgressiven Live-Auftritte der Soundkünstlerin und selbsternannten Nomadin Tara Transitory aka One Man Nation gleichen akustischen Séancen und beabsichtigen die Auflösung des Individuums in gemeinschaftlicher Trance. In einem permanenten Status des „Anderswo“, jenseits limitierender Genrezuordnungen bewegt sich die Musik von Perera Elsewhere. Die Multiinstrumentalistin spielt sich fast methodisch von experimenteller Musik in die Sphäre des Pop. In seinen DJ Sets navigiert Yassin Hawwa kompromisslos durch verschiedenste Dekaden und Spektren von Techno.



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