Dramma lirico in vier Teilen / Wien / NEUINSZENIERUNG
Dramma lirico in vier Teilen von Giuseppe Verdi
Libretto von Salvatore Cammarano nach Antonio García Gutiérrez vollendet von Leone Emanuele Bardare
Das Kunsthistorische Museum Wien und die Wiener Festwochen. Themenführungen zu Il Trovatore
Il Trovatore ist der Abschluss der Verdi-Trilogie der Wiener Festwochen zur Feier des 200. Geburtstags des Komponisten. Mit einer Fülle von Melodien erzählt diese leidenschaftlich romantische Oper eine ereignisreiche Story voll großer Gefühle und riskanter Konflikte. Die musikalische Leitung dieser Inszenierung des Film- und Opernregisseurs Philipp Stölzl liegt beim jungen israelischen Dirigenten Omer Meir Wellber. Mehr
Gegen 1410: Zwei Brüder kämpfen um eine Frau und um die Macht in Spanien. Doch während der eine als Graf auf der Seite des Thronfolgers steht, wurde der andere von einer Zigeunerin entführt und aufgezogen. Als Ritter und Troubadour hat er sich den Aufständischen angeschlossen.
Verdis Il Trovatore ist romantische Oper pur. Eine unerschöpfliche Fülle von Melodien, dazu eine bizarre Geschichte um Bruderzwist und Leidenschaft, Schlösser, Scheiterhaufen, Zigeuner, Soldaten und Nonnen – kein Sujet der Schauerromantik fehlt. Die Sprunghaftigkeit der Handlung ist dem erfahrenen Komponisten jedoch nicht einfach unterlaufen. Was er suchte, war eine „kaleidoskopische“ Dramaturgie, die überwältigende Gefühle statt vorhersehbarer Handlungsverläufe zeigt.
Der Film- und Opernregisseur Philipp Stölzl ist bekannt für seine bildgewaltige Auseinandersetzung mit dem romantischen Jahrhundert. Bei ihm rückt der besessene Graf Luna in den Mittelpunkt einer fast surrealen Welt. „Man sagt, die Oper wäre zu traurig, und es gäbe darin zu viele Tote“, schrieb Verdi. „Aber, ist schließlich nicht alles Tod im Leben?“ Tatsachlich unterliegt am Ende die Partei des Troubadours, seine Geliebte vergiftet sich, er selbst wird hingerichtet. Nur der Graf bleibt voller Grauen zurück: „Und ich lebe noch!“
Il Trovatore beendet im 200. Geburtsjahr des Komponisten die Verdi-Trilogie der Wiener Festwochen mit dem jungen israelischen Dirigenten Omer Meir Wellber.
MUSIKALISCHE LEITUNG / Omer Meir Wellber
INSZENIERUNG / Philipp Stölzl
CO-REGIE / Mara Kurotschka
BÜHNE / Conrad Moritz Reinhardt und Philipp Stölzl
KOSTÜME / Ursula Kudrna
Video / fettFilm (Momme Hinrichs, Torge Møller)
Licht / Olaf Freese
DRAMATURGIE / Jan Dvořák
CONTE DI LUNA / Artur Ruciński
LEONORA / Carmen Giannattasio
AZUCENA / Marina Prudenskaya
MANRICO / Yonghoon Lee
FERRANDO / Gábor Bretz
INEZ / Mara Mastalir
RUIZ / Tomáš Juhás
un vecchio zingaro / Karl Huml
un messo / Nenad Marinković
TÄNZER / Alexander Fend, Aikaterini Gevetzi, Thomas Huber, Leah Katz, Anderson Pinheiro da Silva, Carlota Corte Real, Kira Senkpiel, Thales Weilinger
ASSISTENZ MUSIKALISCHE LEITUNG / Carlo Goldstein
ASSISTENZ Regie / Philipp M. Krenn, Marlene Traun
ASSISTENZ BÜHNENBILD / Brix Quellmalz
ASSISTENZ KOSTÜME / Julia Harttung
ASSISTENZ CHOREOGRAFIE / Kira Senkpiel
ASSISTENZ DRAMATURGIE / Johanna Oetker
ORCHESTER / ORF Radio-Symphonieorchester Wien
Bühnenmusik / ORF Radio-Symphonieorchester Wien
CHOR / Arnold Schoenberg Chor
künltlerische leitung CHOR / Erwin Ortner
CHOR EINSTUDIERUNG / Ottokar Prochazka, Michal Kucharko
Spielort
Theater an der WienSpieltage
26.05.13 19:30Preise
EUR 22,- / 37,- / 51,- / 62,- / 74,- / 88,- / 91,- / 108,- / 128,- / 140,- / 152,-Sprache
Italienisch mit deutschen ÜbertitelnDauer
2 Std. 30 Min., eine PauseEINFÜHRUNG
Eintritt frei, 26., 29., 31. Mai, 3. Juni, 19 Uhr, Theater an der Wien, Großer PausenraumERSTE BANK UND WIENER STÄDTISCHE FENSTERTAG 31. MAI
ca. 25% Ermäßigung, siehe Karten & Service / Ermäßigungen