Mathieu Kassovitz / Volker Schmidt
Hass - Hate
Play in Multiple Stations / Vienna / WORLD PREMIERE
Based on the film La Haine by Mathieu Kassovitz
Adapted by Volker Schmidt
The play will in part be performed in the open, irrespective of weather conditions. Spectators may arrive and depart from the performance venue exclusively by bus. Seating is not always available during the performance.
The new space company dramatises the French cult film La Haine for a group of international actors and young migrants. Hate is a site specific promenade performance using break dance, rap, graffiti and comic as its vocabulary to tell a story of exclusion. More
Hate – La Haine is considered a milestone of 1990s French cinema. The film focuses on a single day in the lives of three young friends in an impoverished French suburb, in the aftermath of a riot involving a clash with the police. Volker Schmidt adapts the plot for the Leopoldau Gasworks, an abandoned industrial site at the urban periphery of Vienna. The French banlieue becomes an imaginary suburb, a no-man’s-land at the margins of an unspecified European metropolis. With an international ensemble composed of multilingual performers and young people with migration background, the director tells his story as a play split up into several stations, a tour through the lebensraum of the marginalised and deprived, always on the run from the police. Breakdancing, rap, graffiti, comics and satire are their vocabulary to give voice to their impotence. After komA, which won the 2008 Nestroy Prize for best off-production, new space company present another theatre experience of great immediacy in an unusual location.
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Leading Team and Cast DIRECTOR / Volker Schmidt
COSTUMES / Anna Sonner
TECHNICAL MANAGER / Dieter Gebetsberger
Graphic design, stage design / Emanuel Jesse
Photo / Theresa Rauter
Assistant director / Miriam Jansen
Assistant Production / Daniela Schwarz
Production / Alexandra Hutter
Cast Karim Cherif, Tamas Ferkay, Miriam Jansen, Marcel Mohab, Morteza Tavakoli, Daniel Wagner, David Wurawa
And Firuz Akhmedov, DJ Ra-B Groovebuz, Elias Buttinger, Moditaba Behbodi, Mostafa Behbodi, Cheng Deng, Mazic Naima, Robin Stowasser, Piotr Znajkowski
ProductionPRODUCTION / new space company, Vienna
IN CO-OPERATION WITH Wiener Festwochen
Press Reviews"Hass": Eine gelungene Zumutung
[...] Das grandiose internationale Ensemble führt das Publikum an verschiedene Stationen ihres Lebensraumes, vorbei an abgebrannten Autos, benutzten Spritzen und Wohnwägen. Die Stimmung ist angespannt, am Vortag wurde ein Freund von der Polizei angeschossen; er liegt im Koma. Immer wieder wird den drei jungen Männern vor Augen geführt, dass sie in dieser Gesellschaft unerwünscht sind. Die Stimmung droht zu kippen.
In der "Pause" wird gerappt, getanzt, die grandiosen Schauspieler haben auch noch Breakdance-Moves auf Lager. Doch dann löst die Polizei die Party auf…
Theatererlebnis
Breits mit KomA, das Stationenstück über einen Schulamoklauf, das 2008 mit dem Nestroy für die beste Off-Produktion ausgezeichnet wurde, machte Volker Schmidt auf sich aufmerksam. Mit "Hass" gelingt dem jungen Regisseur erneut ein unmittelbares Theatererlebnis an einem ungewöhnlichen Ort. Mit dem Bus eine halbe Stunde lang an den Stadtrand gekarrt zu werden, um dann dreieinhalb Stunden bei Regen durch Gatsch zu waten ist schon eine riskante Zumutung für das Festwochen-Publikum. Jubel und Applaus hat es zum Schluss aber dennoch nicht geschadet. Empfehlenswert!
Kurier, 28. Mai 2010
Drei junge Freunde ohne Perspektive
[...] Alles in allem: Ein echtes Theatererlebnis, unmittelbar, intensiv, erschreckend und auch tragikomisch. Dank eines großartigen, mehrsprachigen, körpersprachlich kaum zu übertreffenden Ensembles.
Wiener Zeitung, 29. Mai 2010
Auf der Anreise entführt
[...] Sie und 14 weitere Darsteller führen ein Leben vor, in dem Arbeitslosigkeit, Gewalte, Hass und Drogenhandel dominierend sind. Aber auch der Kampf um ein letztes bisschen Würde und um den Traum, es könnte alles doch einmal anders werden. – Da Karim in den Besitz einer Polizeiwaffe kommt, bleibt es ein Traum.
Dem Regisseur Volker Schmidt gelingt damit ein fabelhafter manchmal sogar witzig-surrealer Abend, der sich auf grandiose Hauptdarsteller stützten kann, gegen Schluss aber, trotz einiger Österreich-Verweise ein wenig langsam wird.
Obgleich widriger Witterung ausgesetzt, endete die Premiere mit starkem, ungeteilten Beifall.
Kleine Zeitung, 29. Mai 2010