





Seit 2006 sucht die Reihe Into the City im Rahmen des Musikprogramms der Wiener Festwochen Schnittstellen zwischen der Stadt und ihren Bewohnern.
Orte der gemeinsamen Projekte mit Bewohnern der Stadt sind Gemeindebauten, urbane Zentren und öffentliche Räume. Into the City setzt sich – in Verbindung mit unterschiedlichen künstlerischen Disziplinen – mit sozialen und gesellschaftlichen Themen der Stadt auseinander.
Ein Schwerpunkt im fünften Jahr von Into the City widmet sich aktuellen kulturellen Ausdrucksformen und Fragestellungen von Jugendlichen. Dazu gründet Into the City das Projekt Street Academy. Zehn verschiedene Workshops werden jungen Menschen das Erlernen „cooler Skills“ anbieten, HipHop, Breakdance, DJing, Trial Biking bis Lyrik, Slam Poetry und Video-Podcast.
Einen „Zwischenbericht“ von Street Academy bietet die inszenierte Demo Das ist mein Ding! am Urban-Loritz-Platz, einem der zentralen Jugend-Treffpunkte in dieser Stadt.
Das große Into the City Open Air mit 11 Bands und 100.000 Rosen präsentiert vier Stunden Weltmusik aus Wien, Barcelona und New York. Durch den Abend führen Dirk Stermann und Christoph Grissemann.
Seit einem Jahr läuft im Gemeindebau Am Schöpfwerk mit Erfolg das Projekt Stadt der Musik, das den 5.000 BewohnernInnen „Gebrauchsmusik“ anbietet. Im Rahmen der Wiener Festwochen 2010 werden die Wiener Sängerknaben ägyptische, türkische und österreichische Lieder der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen am Schöpfwerk erforschen und mit den Bewohnern gemeinsam singen.
Mit einem Sing-Along mit Popsongs aus dem ehemaligen Jugoslawien startet auch die Eröffnung von Soho in Ottakring, eine weitere erfolgreiche Kooperation von Into the City.
In der Ausstellung Im Paradiesgarten setzen sich neun internationale Künstler mit den Geschichten der Menschen auseinander, die am Naschmarkt arbeiten. Die Ausstellung am Naschmarkt wird eröffnet mit einer langen Nacht mit Konzerten.
Mit der „Ausbürgerung“ der Teilnehmer beginnt das transmediale Spiel Schwellenland des Berliner Regisseurs Jörg Lukas Matthaei. Er versetzt Teilnehmer für zehn Tage in die Situation von Flüchtlingen und vermittelt so Überlebensstrategien an der Rückseite der Stadtoberfläche.